Grundlegendes Anliegen

Aus unserer Konzeption:
„(...) Der Regenbogen als Naturerscheinung erinnert uns daran, dass das weiße Licht sich in viele unterschiedliche Farben verwandelt. Alle Farben haben in diesem Regenbogen Platz, so wie alle Menschen ihren Platz bei Gott haben. Für uns bedeutet dies, dass wir im Umgang mit den einzelnen Kindern eine Fülle unterschiedlicher Gaben und Fähigkeiten entdecken, wahrnehmen und fördern. Wir möchten sie in ihrer Persönlichkeit, Individualität und auch Stärken und Schwächen so annehmen, wie sie sind. Desweiteren ist es unser Anliegen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen wohl fühlen und Geborgenheit und Vertrauen erleben können. (...)

Aufgrund der gesellschaftlichen Situation beobachten wir, dass in vielen Familien Strukturen immer weniger tragfähig werden (feste Rituale; verlässliche Beziehungen; geregelter Tagesablauf).
Daher legen wir Wert auf Orientierungspunkte im Tagesablauf. Es ist uns auch wichtig, dass die Kinder sich ihrer jeweiligen Gruppe zugehörig fühlen - so entsteht eine Vertrautheit, die die Kinder brauchen, um sich öffnen zu können. So gehören gemeinsam geplante Aktivitäten, wie z.B. Abschlusskreis, Turnen, gemeinsames Frühstück, sowie das Freispiel zu unserem Tagesablauf dazu.
Weiterhin orientieren wir uns an Feste und Feiern, am Kirchenjahr und an den Jahreszeiten. Erfahrungen außerhalb der Einrichtung (z.B. Zahngesundheit, Verkehrspolizist, Kinderkrankenhaus, Feuerwehr, Bücherei, Besuch der Grundschulen usw.) haben besonders im Jahr vor der Einschulung einen besonderen Stellenwert. In der Regel laufen verschiedene Prozesse parallel ab. (...)

Ergänzend greifen wir auf, was die Kinder an Impulsen und Anregungen von zu Hause oder ihrem Umfeld mitbringen (Familienfeiern, Ausflüge, Umzug, neue Geschwister, Urlaubserlebnisse, Trauer, Krankheit, Trennung ).
Im Rahmen unserer Möglichkeiten schaffen wir den Kindern Freiräume, damit sie ihre eigenen Wege suchen, finden und ausprobieren können.

 

„Der Weg, den ich zu meinem Ziel hin eingeschlagen habe, ist weder der kürzeste noch der bequemste; für mich ist er der beste, weil er mein eigener Weg ist." (Janusz Korczak)